Klinika Svjetlost

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Das spezielle Krankenhaus für Oftalmologie “Svjetlost” ist die führende oftalmologische Einrichtung in der Region und bietet das komplette Angebot.

Tränenkanalverengung

Bei ganz kleinen Kindern, noch im Säuglingsalter, besuchen unsere Klinik oft Eltern, weil das Kind ein "tränendes Auge" hat. Dies kann sofort nach der Geburt als Folge einer Infektion im Geburtstrakt sein und erfordert eine Behandlung durch ein lokales Antibiotikum. Es stellt aber viel öfter die Folge einer Nicht-Öffnung des Kanals dar, der sich zwischen dem Auge und der Nase befindet, weshalb es zur Ansammlung des Tränenüberflusses im Tränensack, der sich am Anfang des Kanals befindet, und es letzlich daher zum Rückfluss des Tränenüberflusses in Richtung Auge kommt.

Dies kann sehr leicht durch ein Andrücken im Bereich der Kanälchen geprüft werden, wodurch es zu einem jähen Austritt des Sekrets am Auge kommt. Bei 90% der Kinder öffnet sich das Kanälchen spontan im Laufe des ersten Lebensjahres. Solange das Auge nicht entzündet ist, sind keine Antibiotika notwendig sondern nur regelmäßiges Auswaschen und Massage des Kanalbereichs nach fachlicher Anweisung, um die spontane Öffnung zu fördern. Bei einer kleinen Anzahl von Kindern öffnet sich das Kanälchen im Laufe des ersten Lebensjahres nicht, weshalb es in diesem Fall notwendig ist, das Kanälchen mit einer dünnen Sonde unter Allgemeinanästhesie zu öffnen. Der Eingriff dauert etwa zehn Minuten und wird mit sehr dünnen, dem Alter des Kindes angepassten Sonden durchgeführt. Nach einem solchen Eingriff sind Massage und Hygiene noch einige Zeit notwendig.

In seltenen Fällen, bei denen sich das Kanälchen nach der Sondierung nicht öffnet, kann der Eingriff mit dem Einsetzen eines Silikonröhrchens wiederholt werden. Es bleibt sechs Monate im Auge, damit sich das geöffnete Kanälchen nicht wieder spontan verschließt.