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Fuchs-Endotheldystrophie

Was ist die Fuchs-Dystrophie?

Die Fuchs-Endotheldystrophie (FED) der Hornhaut ist eine langsam fortschreitende degenerative Störung der Hornhaut, die durch das Absterben der Endothelzellen der Hornhaut, d.h. jener Zellen gekennzeichnet ist, die eine Transparenz des Hornhautgewebes bewahren. Leider ist der Verlust der Endothelzellen dauerhaft und progressiv, da sie sich nicht erneuern können. Die Krankheit kann autosomal-dominant vererbt werden, obwohl die meisten Fälle sporadisch sind. Wichtig sind auch genetische und umweltlich prädisponierende Faktoren, wie zum Beispiel höheres Alter und weibliches Geschlecht. Der Verlust der Endothelzellen kann auch durch intraokuläre Traumen oder Operationen wie beispielsweise einer Katarakt-Operation bewegt werden. Obwohl frühe Anzeichen der Krankheit bei Menschen in ihren 30-ern und 40-ern sichtbar sind, verursacht die Krankheit selten Sehschäden vor dem 50. oder 60. Lebensjahr.  
 

Was sind die Symptome der Krankheit?

Die Krankheit hat 3 Stadien und ist, abhängig vom Zustand der Hornhaut, durch verschwommenes Sehen bis zu Schmerzhaftigkeit und Unbehagen gekennzeichnet. Das
  1. Stadium der Krankheit ist durch eine stufenweise Bildung von entblößten Regionen im Hornhautinneren, auf denen keine Endothelzellen existieren (bekannt unter der Bezeichnung „cornea guttata“), und infolgedessen einer Verdickung der Hornhaut gekennzeichnet; das
  2. Stadium ist durch eine Dekompensation des Endothels und einer folgenden Trübung des Hornhautzentrums, und damit auch einer Trübung des Sehvermögens, die am Anfang morgens schlechter ist, und sich im Laufe des Tages verbessert, gekennzeichnet. Zu einem Epithelödem kommt es, wenn sich der Durchmesser der Stroma um 30% vergrößert. Das
  3. Stadium ist durch ein dauerhaftes Epithelödem und Bullae (bullöse Keratopathie) gekennzeichnet, die beim Patienten Schmerzen und Unbehagen verursachen, sodass der Erkrankte außer einem schlechten Sehvermögen auch ein dauerhaft schmerzhaftes Auge hat.

Behandlungsmethoden:

Die Behandlung ist zu Beginn auf die Verminderung des Hornhautödems und die Linderung der Schmerzen gerichtet. Tropfen und eine Natriumchlorid-Salbe, sowie die Senkung des Augeninnendrucks können das Ödem vorübergehend lindern. Tropfen für die Befeuchtung des Auges und therapeutische Weichlinsen werden angewandt, um den Schmerz zu lindern und die ausgesetzten Nervenenden zu schützen. Eine hintere Lamellen-(Schichten-) Transplantation wird bei Patienten durchgeführt, wenn keine Veränderungen in der vollen Hornhautschicht aufgetreten sind, während eine perforative Transplantation bei unwiederkehrbar getrübten Hornhäuten durchgeführt wird.