Klinika Svjetlost

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Die Augenklinik Svjetlost befasst sich bereits seit 19 Jahren mit Dioptrienkorrektur und Prof. Nikica Gabrić führte als Erster in Kroatien die Dioptrienentfernung mittels Lasertechnologie durch.

Die Zukunft der Transplantation

Die schwersten Hornhauterkrankungen wie Brandwunden an der Hornhaut sind sehr schwer heilbar, da bei einer Brandwunde die sogenannten Stammzellen der Hornhaut vernichtet werden, ohne denen es zu keiner Erneuerung der gesunden vorderen Augenoberfläche kommen und eine Hornhauttransplantation nicht erfolgreich durchgeführt werden kann. Abhängig vom Umfang der Stammzellenvernichtung sind zwei operative Zugänge möglich. Der erste sieht so aus, dass vom anderen (gesunden) Auge des Patienten ein kleiner Teil des Limbus, an dem sich diese Zellen befinden, abgenommen und gemeinsam mit der Hornhauttransplantation dieses Gewebe in das kranke Auge implantiert wird. Im Falle, dass die Beschädigung der Limbus-Stammzellen vollkommen ist, wird das Problem durch die Züchtung von Hornhautstammzellen in vitro, und eine darauffolgende Transplantation dieser angezüchteten Zellen in das Auge des Erkrankten geheilt.

Unsere Klinik hat, in Zusammenarbeit mit der Gewebebank in Zagreb (ein EU-zertifiziertes Labor mit einer für die In-Vitro-Zellzüchtung geeigneten Qualität), alle notwendigen fachwissenschaftlichen Vorarbeiten für die Einführung dieser neuen Behandlungsmethode in das kroatische Gesundheitswesen durchgeführt, sodass diese moderne Behandlungsmethode wahrscheinlich bald auch in klinischen Praxen zur Verfügung stehen wird. Eine solche Behandlungsmethode wird derzeit nur in wenigen europäischen Augenzentren angewandt und ermöglicht eine Rückerlangung des Sehvermögens bei zurzeit unheilbaren Krankheiten der vorderen Augenoberfläche.

Očna banka Transplantation der Endothelzellen selbst. Die Andeutung eines weiteren Fortschritts in der Hornhauttransplantation ist eine Technologie, welche von einer Autorengruppe aus Japan entwickelt wird, die bestimmte Endothelkrankheiten nur mit einer Injektion von Hornhautzellen in den Vorderbereich des Auges, d.h. ohne Operation, bereits erfolgreich geheilt haben. Es wird sich mit der Zeit zeigen, ob diese Technologie genauso erfolgreich wie die operative Transplantation ist.

Künstliche Hornhaut.Schon länger erkundigen sich Patienten, die auf eine Hornhauttransplantation warten, oder jene, die sich schon mehrere Male einer Transplatation unterzogen haben  (und damit keine Chance mehr für eine effiziente Behandlung durch eine neue Transplantation haben), nach der Möglichkeit, eine "künstliche Hornhaut" zu bekommen“. Weltweit wurde eine ganze Reihe an Versuchen durchgeführt, eine künstliche Hornhaut zu implantierten (gleich einer "künstlichen Linse", die bei der Kataraktoperation ins Auge implantiert wird). Die Mehrzahl dieser Versuche aber endete bei der Anwendung am menschlichen Auge mit nachteiligen Ergebnissen. Erst seit kurzem bringt eine Autorengruppe aus Schweden, nach 10-jähriger Arbeit an einer "künstlichen Hornhaut", ziemlich gute Ergebnisse mit Patienten, bei denen operativ eine künstlich gezüchtete Hornhaut transplantiert wurde. Die Anzucht der Hornhaut gründet auf einer "biologischen" Unterlage, d.h. es handelt sich nicht um künstliche Materialien wie bisher. Die vorläufigen Ergebnisse existieren nur für eine Gruppe von schwedischen Patienten, und die Hornhaut wurde nicht in multizentrischen Studien getestet (d.h. in einer Reihe von Ländern, um die Ergebnisse zusammenzuführen und auf einer größeren Anzahl an Erkrankten zu evaluieren). Es scheint aber, dass die "künstliche Hornhaut" nun doch Wirklichkeit statt Mythos werden könnte.
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Prof. Dr. Sc. Iva Dekaris

Ärztliche Direktorin der Klinik Svjetlost
Chirurg des vorderen Augenabschnitts